Heute gibts was auf die Nüsse

Walnüsse sind fast wie Medizin, nur schmecken sie dazu noch hervorragend und sind vielfältig einsetzbar.

Walnüsse enthalten mehr von den guten Fettsäuren, als alle anderen Nusssorten.

Walnüsse tragen dazu bei, das Risiko von Herzkrankheiten, Diabetes Typ 2 und Krebs zu senken

Und trotz der hohen Kaloriendichte, ist die Walnuss ein Schlankmacher, wie sich in verschiedenen Studie

Walnüsse sind nämlich kleine Kraftpakete und enthalten unglaublich viele wertvolle Antioxidantien, Vitamine und Mineralien. Und gerade Walnüsse tun sich mit ihrem überragenden Gehalt an wirksamen Antioxidantien hervor, die freie Radikale effektiver abfangen können als das Vitamin E, dem man das ja sonst üblicherweise nachsagt.

Die günstigen Auswirkungen der Walnüsse auf den Blutkreislauf und den Cholesterinspiegel macht die Walnuss zusätzlich zu einem besonders herzgesunden Lebensmittel.

Grund genug, mehr Walnüsse mit in die Ernährung einzubauen oder auch mit Walnussmehl zu backen und häufiger einige gehackte Walnüsse über den Salat zu verteilen.

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Wieder was dazu gelernt

Täglich etwas scharfer Senf senkt das Krebsrisiko

Je schärfer der Senf, desto besser die Wirkung, zeigt eine Freiburger Studie. Nur ein gehäufter Eßlöffel jeden Tag soll hier schon seine Wirkung entfalten.

Grund dafür seien die sekundäre Pflanzenstoffe, die vor allem in den Senfölen vorhanden sind.

Daher macht es Sinn beim Grillen die Bratwurst ganz tief in den Senftopf zu tauchen, denn gerade die Krebs auslösenden Stoffe, die beim Grillen entstehen können, werden so minimiert

 

Nicht nur fürs Grillen

Nudeln mit scharfer Zucchini Senf Soße:

(für 2 Personen)

100g Spirelli

2 Zucchini

1 Zwiebel

1 Eßlöffel scharfer Senf

50g Doppelrahmfrischkäse mit Kräutern

Salz, Pfeffer, Öl

Zubereitung:

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und würfeln und mit dem Öl in einer Pfanne anbraten. Die Zucchini in ganz kleine ca. 5 mm große Würfel schneiden und dazu geben. Dann den Frischkäse mit dem Senf vermengen und ebenfalls in die Pfanne geben. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken

Ein interessanter Versuch von 3 Schülern aus Buchen: Normale Kost – Fast Food – Slow Food

Das Burghardt-Gymnasium Buchen hat sich im Fach Naturwissenschaft und Technik einem interessanten Versuch hingegeben. 3 Schüler ernährten sich jeweils 1 Woche normal, 1 Woche mit Fast Food und 1 Woche mit Slow Food. In diesen 3 Phasen wurden unter anderem das subjektive Wohlsein abgefragt, aber auch Blutdruck, Konzentration und sportliche Leistung gemessen. Die Projektgruppe wurde hierbei von unsrer Ernährungsberaterin Christina Steinbach betreut. Christina ermittelte bei den 3 „Versuchskaninchen“ den individuellen Kalorienbedarf unter Berücksichtigung der sportlichen Tätigkeiten und erstellte für die Slow Food Woche einen entsprechenden Ernährungsplan.

Laut subjektiven Erfahrungsberichten war wohl in der Fast Food Phase das rasch auftretende Hungergefühl nach dem Essen bemerkenswert. Leistungsabfall, Müdigkeit und Trägheit kamen noch hinzu. Die Änderung war aber nicht nur spürbar, sondern auch messbar bei den Konzentrationstest und bei den sportlichen Leistungen zu erkennen.

Nur wenige Tests bei einer kurzen Versuchsdauer konnten die kleine Versuchsgruppe überzeugen, dass Slow Food viele gravierende Vorteile gegenüber Fast Food mit sich bringt

Hühnereiallergie

Hühnereiallergie ist die am häufigsten vorkommende Allergie im Säuglingsalter. Bei den Erwachsenen findet man diese eher selten.

Lässt man Eier in der täglichen Ernährung weg, schadet das nicht der Nährstoffzufuhr. Das Problem ist eher die versteckten Eier in fertigen Lebensmittel und die Zubereitung bestimmter Rezepte vor allem beim Backen von Kuchen und anderem Gebäck.

Die weit verbreitete Annahme, dass ein Ei das nur lang genug starker Hitze ausgesetzt wurde wird von einem Allergiker vertragen ist nicht richtig. Die meisten Allergiker sind nämlich gegen einem Eiweißbestandteil im Ei allergisch, welches hitzestabil ist. Auch nur das Eigelb zu verzehren und das Eiklar weg lassen, kann zu allergischen Reaktionen führen, da Eiklar und Eigelb ja im Ei im Kontakt liegen und somit kontaminiert ist.

Alternative Lebensmittel zum Backen können sein:
Sojamehl, Eierersatz, Teffmehl, Johannisbrotkernmehl, Maisstärke, Lupinenmehl, Gelatine, Backpulver

Beim Einkauf von verpackten Lebensmitteln kann ein Blick auf das Zutatenverzeichnis eine Orientierungshilfe sein: Eiöl, Eiprotein, Flüssigei, Flüssigeigelb, Flüssigeiweiß, Gefrierei, Trockenei, Trockeneiweiß, Trockeneigelb, (Ovo-)Albumin, Ovo-Protein, Vollei, E 322 Lecithin (Ei), E 1105 Lysozym (Ei).

Unsre neue Lebensmittelkennzeichnungsverordnung

Bis Ende des Jahres sollen die Richtlinien der neuen Kennzeichnungspflicht umgesetzt werden.
Wichtig vor allem ist, dass die Allergene auch auf offenen Packungen stehen müssen, doch leider weiß man noch immer nichts genaues.
Außerdem muss die Schriftgröße so angepasst sein, dass man auch alles lesen kann. Ihr könnt nun also auch ohne Lesebrille einkaufen gehen.
Ersatzprodukte, wie der berühmte Analogkäse müssen nun gekennzeichnet sein.
Die Nährstoffangabe wird auch Pflicht, aber erst bis zum Ende des Jahres 2016

Was ist nun aber mit Kantinen und Schulverpflegung- leider habe ich darüber nichts gefunden. Vielleicht kann mir ein interessierter Leser weiter helfen

Oktober- die Zeit der heimischen Äpfel beginnt

Wer wie ich Apfelbäume im Garten hat, wird sich zum einen freuen über den wohlschmeckenden Genuss der eigenen Äpfel, aber auch die Arbeit sehen, die nun ansteht. Nämlich gute Äpfel pflücken und weiter verarbeiten, aber auch das Fallobst so schnell wie möglich entsorgen.

Der Apfel ist eines der beliebtesten Obstsorten in Deutschland. Zudem hat er noch eine Reihe von gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe.

Polyphenole (sekundärer Pflanzenstoff), die in dem Apfel enthalten sind haben möglicher Weise einen positiven Einfluss auf das Blutfett und auf den Blutdruck. Das in den Apfelzellwänden steckende Pektin soll den Cholesterinspiegle senken und die Ballaststoffe die Verdauung und die Darmflora stabilisieren.

Egal ob Saft, Kuchen Apfelmus oder pur – vielfältige Verwendung verhindert auch den Überdruss an dem heimischen Obst. Und um hier noch ein paar Anregungen darzubieten, werde ich in den nächsten Tagen einige Rezepte posten.

Hier schon mal ein Rezept von einem früheren Post:   Apfel-Marzipan-Kuchen

Warum es sich lohnt….

Warum es sich lohnt, saisonales Gemüse und Obst einzukaufen

 

Gemüse und Obst nach der saisonalen zu kaufen bringt für den Geldbeutel und der Gesundheit eine Menge Vorteile mit sich. Für den Verbraucher an erster Stelle steht die Bewahrung eines besseren Geschmacks. Während der natürlichen Erntezeit im Freiland sind Geschmack und Aroma von Obst und Gemüse am intensivsten. Sie bekommen genügend Luft und Sonne ab, um ihren vollen Geschmack zu entfalten. Und sie dürfen in der Regel vollständig ausreifen, was bei importierter Ware wegen des Transportes nicht möglich ist. Dies hat natürlich auch zur Folge, dass die langen Transportwege und Lagerzeiten den Gehalt an Vitamine und Nährstoffe schrumpfen lassen. Auch gesundheitliche Aspekte sprechen für den Verzehr zur richtigen Zeit. Am Beispiel von Erdbeeren lässt sich das gut darstellen. Damit wir in Deutschland die Erdbeeren ein paar  Wochen früher schon genießen können, werden in Spanien die Erdbeerpflanzen mit Folien abgedeckt, so dass darunter ein feucht warmes Klima entstehen kann. Dadurch bilden sich auch gerne Pilze, denen man mit Schädlingsbekämpfungsmitteln zu Leibe rücken muss. Frühe Früchte sind daher oft viel stärker mit Pestiziden behandelt als ihre saisonalen Vertreter. Hält man sich an die Gemüse- und Fruchtfolge ernährt man sich auch automatisch abwechslungsreicher.

Kommen wir zum Thema Geldbeutel: Kürzere Transportwege und Lagerzeiten machen sich auch beim Kauf des Lebensmittels bemerkbar. Meist sind unsre heimischen Produkte billiger als die Importwaren. Diese müssen per Schiff, LKW oder Flugzeug nach Deutschland transportiert werden, was nicht nur die Frische und Qualität beeinflusst, sondern auch durch den erhöhten Energie- und Wasserverbrauch auf den Verkaufspreis ansteigen lässt. Von den negativen Auswirkungen auf unsre Umwelt ganz zu schweigen

Daher ergeben sich eine Menge Faktoren, um zukünftig seine Einkäufe an die saisonale Verfügbarkeit anzupassen.