Ein interessanter Versuch von 3 Schülern aus Buchen: Normale Kost – Fast Food – Slow Food

Das Burghardt-Gymnasium Buchen hat sich im Fach Naturwissenschaft und Technik einem interessanten Versuch hingegeben. 3 Schüler ernährten sich jeweils 1 Woche normal, 1 Woche mit Fast Food und 1 Woche mit Slow Food. In diesen 3 Phasen wurden unter anderem das subjektive Wohlsein abgefragt, aber auch Blutdruck, Konzentration und sportliche Leistung gemessen. Die Projektgruppe wurde hierbei von unsrer Ernährungsberaterin Christina Steinbach betreut. Christina ermittelte bei den 3 „Versuchskaninchen“ den individuellen Kalorienbedarf unter Berücksichtigung der sportlichen Tätigkeiten und erstellte für die Slow Food Woche einen entsprechenden Ernährungsplan.

Laut subjektiven Erfahrungsberichten war wohl in der Fast Food Phase das rasch auftretende Hungergefühl nach dem Essen bemerkenswert. Leistungsabfall, Müdigkeit und Trägheit kamen noch hinzu. Die Änderung war aber nicht nur spürbar, sondern auch messbar bei den Konzentrationstest und bei den sportlichen Leistungen zu erkennen.

Nur wenige Tests bei einer kurzen Versuchsdauer konnten die kleine Versuchsgruppe überzeugen, dass Slow Food viele gravierende Vorteile gegenüber Fast Food mit sich bringt

Das hat sich rentiert

Das hat sich rentiert!

 

Erfahrungsbericht von Herrn Pozo-Luque aus Schotten

 

63 Jahre

 

Im Juni 2013 begann ich die Ernährungsberatung bei Frau Tanja Kröher in Schotten.

Durch einen Gutschein bin ich darauf aufmerksam geworden und meldete mich spontan an.

 

Die Unterlagen waren sehr ansprechend und ich kam gut mit allem zurecht.

Toll war, dass nichts verboten war und ich (fast) alles essen durfte. Ich hatte zu keiner Zeit Heißhunger und mir hat nichts gefehlt.

Es war total einfach und ich bin froh, die Beratung gemacht zu haben.

Ich fühle mich jetzt viel wohler und bin beweglicher geworden.

 

Jetzt, nach der Beratung kann ich gut so weiter machen. Ich esse jetzt mehr mit System und achte darauf, was ich esse.

 

Durch die Beratung konnte ich meine Blutzuckerwerte von 144 mg/dl auf 81 mg/dl und das HbA1c von 6,7 auf 5,7 senken.

 

Jetzt bin ich stolz auf eine Gewichtsabnahme von 14 kg und es soll noch ein bisschen weiter gehen.

 

Auch meine Blutdrucktabletten konnte ich reduzieren.

 

Die Beratung hat sich in jeder Hinsicht rentiert !

Schokomuffins ohne Ei (Teil 2)

Wie versprochen möchte ich euch mein Ergebnis zum Rezept der eifreien Muffins mitteilen. Sie haben super gehalten. Meiner Meinung nach zu gut, denn sie waren ein wenig zu klebrig und die Fluffigkeit ging dadurch verloren. Ich werde das gleiche Rezept nun mit Apfelmus anstelle von Ei ausprobieren. Natürlich sag ich euch Bescheid

Schoko-Muffin ohne Hühnerei

Bin gerade dabei, Muffins ohne Hühnerei zu testen. Hier mein erstes Rezept: Ergebnis gibts übermorgen

Für 8 Stück:
200 g Dinkelmehl Type 405
110 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 geh. TL Backpulver
1 EL Pfeilwurzmehl
1,5 EL Kakao
40 ml Raps-Öl
50 g weiche Butter
50 g Naturjoghurt
120 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
100g Vollmilch Schokolade
100g Nougat

Mehl, Zucker, Backpulver, Pfeilwurzmehl, Kakao und Salz mischen. Das Öl , die Butter und den Joghurt zugeben und mit dem Mineralwasser zu einem glatten Teig rühren.

Die Schokolade grob hacken, das Nougat würfeln und alles mit einem großen Löffel unter den Teig heben. Den Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen. Bei 180° Umluft 25 Minuten backen.

Wer hätte das gedacht

 

Wir schreiben das Jahr 2011, ich bin auf dem Weg zum ersten Herzinfarkt, Bluthochdruck und zur Diabetes, als dann noch ein paar private Probleme hinzukamen, steuerte ich mit Warpgeschwindigkeit Richtung Fettleibigkeit. Angekommen bei 171 Kg überlegte ich mir so langsam wer wohl alles  auf meine recht frühe Beerdigung kommen würde.

Nach einem Anruf bei der Krankenkasse schien erst mal ein heller Stern vom Himmel, genannt Ernährungsberatung. Ich also angerufen, Termin gemacht und siehe da eine Erleuchtung, ich habe keine Ahnung von Nahrung, Ernährung und Lebensmitteln.

Nach mehreren Terminen und etwas Quälerei verlor ich ca. 10 kg, die ich jedoch nicht dauerhaft halten konnte.

 

Nun schreiben wir das Jahr 2013. Frau und Haus sind weg, ich liege in meiner Wohnung und grüble. Noch immer bei 170 kg sehe ich zwei Möglichkeiten. Entweder so weiter machen und über das Leben danach- nachdenken oder etwas ändern.

Ich entschloss mich etwas zu ändern, zunächst einmal ohne eine erneute Ernährungsberatung.

Inzwischen trug ich T-Shirt Größe 8XL was einem Bauchumfang von über 170 cm entsprach. Das größte Problem bei der ganze Sache war, dass es einem selbst nicht so bewusst wird, da die Gewichtszunahme schleichend von statten geht.

Naja, man redet sich halt ein, dass man sich ja wohl fühlt und alles halb so schlimm ist und den ganzen Blödsinn. Als ich im Dez 2013 bei Frau Lichtenberg war, sagte sie, als ich im dritten Stock ankam: „Nanu, so schnell waren sie ja noch nie hier oben“. „Ja genau“ sagte ich „stimmt und ich brauche auch kein Sauerstoffzelt“ und außer Atem war ich auch nicht. Das gibt dann gleich wieder Glücksgefühle.

Aber zurück, ich habe dann im Sommer meinen zweiten Kurs über die Krankenkasse gebucht, einfach um ein noch besseres Feeling für den ganzen Ernährungskram zu bekommen. Irgendwann im Sommer bekam ich Besuch meines Versicherungsvertreters und HUCH wie saß ich denn da, ich hatte ein Bein auf das andere geschlagen ohne dass ich es mit Gewalt und der Unterstützung meiner Hände nach oben ziehen musste. Ein ganz neues Gefühl J

Hosen, auch so ein Thema heute Dez 2013 trage ich sie 3 Nummern kleiner als noch im Februar und wenn es gut läuft kann ich demnächst noch ne Nummer kleiner kaufen, ein geiles Gefühl.

Alles in allem hab ich jetzt 25 T-Shirts und 15 Hosen, die nicht mehr passen und die ich ersetzen muss.

Eigentlich passen mir nur noch meine Strümpfe, alles andere ist deutlich zu groß und muss nach und nach ersetzt werden.

Wer mir heute noch erzählt, er fühle sich mit 40, 50 oder mehr Kilogramm  wohl, denn kann ich nur bedauern.

Aus meiner Erfahrung heraus ein Tipp, fangt nicht vor dem Winter an mit abnehmen, sondern macht dies vor dem Sommer, sucht euch Sport, der angenehm ist (Crosstrainer, Schwimmen, etwas Krafttraining). Vergesst Joggen, Badminton, Tennis und all den Käse, denn das kann erst gemacht werden, wenn ihr das entsprechende Gewicht habt, zum Abnehmen ist das nix.

 

Bis dahin

Hühnereiallergie

Hühnereiallergie ist die am häufigsten vorkommende Allergie im Säuglingsalter. Bei den Erwachsenen findet man diese eher selten.

Lässt man Eier in der täglichen Ernährung weg, schadet das nicht der Nährstoffzufuhr. Das Problem ist eher die versteckten Eier in fertigen Lebensmittel und die Zubereitung bestimmter Rezepte vor allem beim Backen von Kuchen und anderem Gebäck.

Die weit verbreitete Annahme, dass ein Ei das nur lang genug starker Hitze ausgesetzt wurde wird von einem Allergiker vertragen ist nicht richtig. Die meisten Allergiker sind nämlich gegen einem Eiweißbestandteil im Ei allergisch, welches hitzestabil ist. Auch nur das Eigelb zu verzehren und das Eiklar weg lassen, kann zu allergischen Reaktionen führen, da Eiklar und Eigelb ja im Ei im Kontakt liegen und somit kontaminiert ist.

Alternative Lebensmittel zum Backen können sein:
Sojamehl, Eierersatz, Teffmehl, Johannisbrotkernmehl, Maisstärke, Lupinenmehl, Gelatine, Backpulver

Beim Einkauf von verpackten Lebensmitteln kann ein Blick auf das Zutatenverzeichnis eine Orientierungshilfe sein: Eiöl, Eiprotein, Flüssigei, Flüssigeigelb, Flüssigeiweiß, Gefrierei, Trockenei, Trockeneiweiß, Trockeneigelb, (Ovo-)Albumin, Ovo-Protein, Vollei, E 322 Lecithin (Ei), E 1105 Lysozym (Ei).

Unsre neue Lebensmittelkennzeichnungsverordnung

Bis Ende des Jahres sollen die Richtlinien der neuen Kennzeichnungspflicht umgesetzt werden.
Wichtig vor allem ist, dass die Allergene auch auf offenen Packungen stehen müssen, doch leider weiß man noch immer nichts genaues.
Außerdem muss die Schriftgröße so angepasst sein, dass man auch alles lesen kann. Ihr könnt nun also auch ohne Lesebrille einkaufen gehen.
Ersatzprodukte, wie der berühmte Analogkäse müssen nun gekennzeichnet sein.
Die Nährstoffangabe wird auch Pflicht, aber erst bis zum Ende des Jahres 2016

Was ist nun aber mit Kantinen und Schulverpflegung- leider habe ich darüber nichts gefunden. Vielleicht kann mir ein interessierter Leser weiter helfen

Man muss dem Kind nur einen Namen geben oder wie ordne ich mich in der Welt ein

Früher gab es für mich nur Vegetarier oder Fleischesser – heute ist das wesentlich komplizierter. Fleischesser bleibt Fleischesser, aber die Welt der Vegetarier ist komplizierter geworden

Es gibt den Ovo-lacto Vegetarier, der ist auch Milchprodukte und Eier. Dann gibt es den lacto Vegetarier, der ist Milchprodukte, aber keine Eier. Beim Ovo Vegetarier ist die umgetdreht. Der ist Eier, aber keine Milchprodukte. In der Welt der Vegetarier gibt es auch so genannte Pudding-Vegetarier. Die essen besonders viel Fertigprodukte und der gesundheitliche Aspekt ist unerheblich.

Das waren noch die einfachen Gruppierungen.

Jetzt kommen die Veganer. Die kennt man mittlerweilen auch, da dank Attila Hildmann und Co. Veganer nun medientaugluch gewirden sind und die Ecke des Hippie und Punk verlassen haben. Veganer vermeiden alles tierische. Auch bei ihrer Kleidung.

Frutarier essen ausschliessliche Pflanzenprodukte durch deren Ernte die Pflanze an sich nicht beschädigt wird.

Vegetarier, die Fisch essen, was ja schon ein Widerspruch in sich ist, nennt man Pescetarier.

Aber die Krönung der Zuordnung sind Flexitarier, das sind nämlich Menschen, die ihren Fleischkonsum reduzieren und phasenweise vegetarisch leben. Gibt es da auch noch Abstufungen??

Ingwer-Apfel-Konfitüre

Hier ein Rezept von einer lieben Kollegin. Ich möchte auch hier den Aufruf starten, Apfelrezepte an mich zu schicken, um sie hier zu veröffentlichen. Dann haben die Leser ein reichhaltiges Angebot für den Herbst

Zutaten:

 

2 frische Ingwerwurzeln à ca. 200g

¼ l trockener Weißwein

1kg säuerliche Äpfel

625 g Gelierzucker (1:2)

2 Zimtstangen

Zubereitung:

Ingwerknollen schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Mit dem Wein mischen und zugedeckt über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag die Äpfel schälen und grob raspeln. Direkt unter die Weinmischung geben, damit sie sich nicht verfärben. Alles in einem großen Topf mit dem Gelierzucker und den Zimtstangen mischen und gemäß Packungsbeilage kochen.

Die Zimtstangen aus der Konfitüre entfernen und die Konfitüre rasch in vorbereitete Gläser füllen. Gläser schließen.

Oktober- die Zeit der heimischen Äpfel beginnt

Wer wie ich Apfelbäume im Garten hat, wird sich zum einen freuen über den wohlschmeckenden Genuss der eigenen Äpfel, aber auch die Arbeit sehen, die nun ansteht. Nämlich gute Äpfel pflücken und weiter verarbeiten, aber auch das Fallobst so schnell wie möglich entsorgen.

Der Apfel ist eines der beliebtesten Obstsorten in Deutschland. Zudem hat er noch eine Reihe von gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe.

Polyphenole (sekundärer Pflanzenstoff), die in dem Apfel enthalten sind haben möglicher Weise einen positiven Einfluss auf das Blutfett und auf den Blutdruck. Das in den Apfelzellwänden steckende Pektin soll den Cholesterinspiegle senken und die Ballaststoffe die Verdauung und die Darmflora stabilisieren.

Egal ob Saft, Kuchen Apfelmus oder pur – vielfältige Verwendung verhindert auch den Überdruss an dem heimischen Obst. Und um hier noch ein paar Anregungen darzubieten, werde ich in den nächsten Tagen einige Rezepte posten.

Hier schon mal ein Rezept von einem früheren Post:   Apfel-Marzipan-Kuchen